Polen – Litauen

Nach einer ruhigen Nacht am See sind wir Richtung Litauen aufgebrochen. Dank unserem Navi haben wir schon die ersten paar Kilometer Sandpiste hinter uns und das Heck der Rakete ist schon ganz schön eingestaubt. Wunderbar!

Die Autobahnen sind hier eher rar und so schlagen wir uns mehrheitlich über Landstrassen Richtung Norden durch. Unser veralteter Campingführer (2012) hat uns an einen wunderschönen See mit zwei geschlossenen Campingplätzen gelotst. Schade… Somit sind wir weiter Richtung Norden und haben uns nach den Schildern am Strassenrand gerichtet. Nach kurzer Zeit wurden wir fündig und haben uns bei einem netten älteren Herrn auf seinem kleinen Campingplatz am See eingerichtet. Englisch konnte nur seine Tochter, dafür haben wir uns dann mit unseren paar Brocken Russisch ein wenig unterhalten können. Da wir die einzigen Gäste (vermutlich auch die ersten in diesem Jahr) auf seinem Campingplatz waren, hat er uns sehr viel Zeit gewidmet und sogar noch eine Führung durch sein Anwesen gegeben.

Anschliessend gab es ein super feines Waldzwergen-Risotto (vielen Dank Anna und Thomas) und ein Sonnenuntergang über dem See.

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Masuren

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Nach ein paar bitter kalten Nächten in Deutschland haben wir die Grenze zu Polen überquert und sind nun in sommerlichen Gegenden angekommen. Gemäss unserem Campingplatzwart sollte es hier zwar noch winterlich kalt sein, aber scheinbar machen sie für uns eine Ausnahme.

Nachdem wir unseren Gastank mit viel Heizen schon halb geleert hatten, haben wir heute das Abenteuer Gastanken gestartet. Es war ganz einfach. Der nette Pole von der Tankstelle hat unseren Tank skeptisch angeschaut, in einer grossen Kiste gewühlt und das passende Übergangsstück hervorgezaubert. Nach wenigen Sekunden war der Tank wieder voll und das Ganze hat umgerechnet nicht mal 3 Franken gekostet. LPG Tankstellen gibt es übrigens an jeder Ecke.

Aktuell stehen wir an einem wunderschönen Plätzchen am See. Der dazugehörige Campingplatz ist einfach, aber charmant.